Journal · 25. Februar 2026 · 4 Min.

PRP: Was Eigenblut wirklich kann

Kaum ein Verfahren trägt so viele Spitznamen wie die Eigenbluttherapie. Hinter dem Marketing steckt ein einfaches Prinzip: Aus wenigen Millilitern Ihres Blutes wird durch Zentrifugation plättchenreiches Plasma gewonnen — ein Konzentrat körpereigener Wachstumsfaktoren.

Injiziert stimuliert dieses Konzentrat Zellerneuerung und Kollagenbildung. Die Studienlage ist solide für Hautqualität und Haarwurzelstimulation; Wunder bei tiefen Falten sollte niemand erwarten.

Die Stärken von PRP liegen woanders: absolute Verträglichkeit (es ist Ihr eigenes Gewebe), Kombinierbarkeit mit Microneedling und die Eignung für alle, die Fremdsubstanzen grundsätzlich vermeiden möchten.

Realistisch geplant — drei Sitzungen, dann Erhalt — ist PRP ein ehrlicher, biologischer Baustein moderner Hautregeneration. Nicht mehr, nicht weniger.

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