Polynukleotide sind kurze, hochgereinigte DNA-Fragmente. In die Haut injiziert, wirken sie nicht als Füllmaterial, sondern als Signal: Sie beruhigen entzündliche Prozesse, binden Wasser und aktivieren Fibroblasten — die Zellen, die Kollagen und Elastin produzieren.
Anders als klassische Filler verändern Polynukleotide also nichts an der Form des Gesichts. Sie verbessern das Gewebe selbst: Dichte, Elastizität, Feuchtigkeit und Regenerationsfähigkeit.
Besonders bewährt hat sich die Substanzklasse in der Augenregion, wo Filler schnell schwammig wirken können. Müde, dunkle Augenpartien reagieren oft schon nach zwei bis drei Sitzungen sichtbar.
Wichtig für die Einordnung: Polynukleotide sind kein Wundermittel, sondern ein Baustein. Ihr Effekt entsteht über Wochen und braucht ein sauberes Protokoll — in der Regel drei Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen.
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