Mythos eins: „Botulinum ist Gift.“ Die Dosis macht das Gift — in der ästhetischen Anwendung liegen die Mengen um Größenordnungen unter jeder toxischen Schwelle. Dieselbe Substanz wird seit Jahrzehnten in weit höherer Dosierung neurologisch eingesetzt.
Mythos zwei: „Das Gesicht wird maskenhaft.“ Maskenhaftigkeit ist kein Substanz-, sondern ein Dosierungs- und Platzierungsproblem. Wer nur die überaktiven Anteile eines Muskels behandelt, erhält ein entspanntes, kein erstarrtes Gesicht.
Mythos drei: „Einmal angefangen, geht es nicht mehr ohne.“ Botulinum erzeugt keine Abhängigkeit. Lässt die Wirkung nach, kehrt exakt der Ausgangszustand zurück — nicht schlechter, oft sogar besser, weil die Haut monatelang nicht gefaltet wurde.
Mythos vier: „Je früher, desto besser.“ Präventives Botulinum ist sinnvoll bei sehr aktiver Mimik, aber kein Muss mit 25. Wir behandeln Indikationen, keine Geburtsjahrgänge.
Bleibt der wichtigste Fakt: In ärztlicher Hand, korrekt dosiert, ist Botulinum eine der sichersten und am besten erforschten Behandlungen der ästhetischen Medizin.
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